Frage Nachvollziehbar belegt

Fachwissen für digitale Entscheidungen

QR-Code oder NFC – was ist besser?

Kurzantwort

QR-Codes sind günstiger, funktionieren mit jedem Kamerahandy und lassen sich drucken. NFC ist bequemer – nur antippen –, benötigt aber einen Chip je Objekt und wird nicht von allen Geräten gleich gut unterstützt. Für gedruckte Massenanwendungen ist der QR-Code fast immer die richtige Wahl.

Der Vergleich

QR-Code NFC
Kosten je Stück Druckkosten, praktisch null Chip, Cent- bis Eurobereich
Reichweite Sichtlinie, beliebiger Abstand Wenige Zentimeter
Geräte Jedes Kamerahandy Nicht alle, teils eingeschränkt
Sichtbarkeit Sichtbar Unsichtbar möglich
Auf Metall Problemlos Braucht spezielle Chips
Aus der Ferne Ja, etwa auf Plakaten Nein

Wann NFC sinnvoll ist

  • Hochwertige Produkte, bei denen Cent-Beträge nicht zählen
  • Echtheitsprüfung – ein Chip lässt sich schwerer kopieren als ein Muster
  • Bequemlichkeit im Vordergrund, etwa bei Zutritt
  • Wenn kein sichtbares Muster erwünscht ist

Wann der QR-Code gewinnt

  • Grosse Auflagen
  • Plakate, Anzeigen, Aufsteller
  • Alles, was gedruckt wird
  • Wenn jedes Gerät funktionieren muss

Beides zusammen

Auf hochwertigen Produkten durchaus üblich: NFC für die Bequemlichkeit, QR als Rückfall für Geräte ohne NFC. Beide führen auf dasselbe Ziel.

Die ehrliche Einschätzung

Für die allermeisten Anwendungen im Mittelstand ist der QR-Code die vernünftige Wahl. NFC löst ein Bequemlichkeitsproblem, das selten das eigentliche Hindernis ist – das ist meist, dass Menschen nicht wissen, warum sie scannen sollen.

Kernfakten

QR-Code
Günstig, universell, druckbar
NFC
Bequemer, teurer, nicht überall unterstützt
Für Druckauflagen
Fast immer QR

Quellen

Alle externen Angaben nachvollziehbar belegt.
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