Fachwissen für digitale Entscheidungen
Wie setzt man QR-Codes im Laden oder auf Messen ein?
Kurzantwort
Was die Scanquote bestimmt
Das Versprechen. Menschen scannen, wenn sie wissen, was kommt. Konkrete Formulierungen schlagen allgemeine deutlich.
Die Platzierung. In Augenhöhe, erreichbar, nicht hinter einer Absperrung.
Die Grösse. Faustregel Leseabstand geteilt durch zehn – auf Messen eher grosszügiger, weil selten direkt davor gestanden wird.
Die Zielseite. Sofort das Versprochene, ohne Umweg über die Startseite.
Ein Code je Kontext
Auf einer Messe mit fünf Exponaten: fünf Codes. Nur so beantwortet sich hinterher die Frage, welches Exponat Interesse geweckt hat. Ein gemeinsamer Code für alles liefert eine Zahl ohne Aussage.
Dasselbe gilt für Filialen, Plakatstandorte und Anzeigenmotive.
Was auf Messen zusätzlich hilft
- WLAN-Zugang per Code – hoher Nutzen, hohe Scanquote
- Termin buchen statt Visitenkarte tauschen
- Unterlagen zusenden statt Prospekte mitgeben
Was nicht funktioniert
- Codes auf einem Bildschirm, der wechselt, bevor jemand scannen kann
- Codes auf sich bewegenden Objekten
- Sehr kleine Codes auf Give-aways
- Ziel, das eine Anmeldung verlangt, bevor irgendetwas sichtbar ist
Nach der Messe
Die Auswertung lohnt nur, wenn die Codes vorher getrennt angelegt wurden. Nachträglich lässt sich nichts auseinanderrechnen – das ist die häufigste verpasste Gelegenheit.
Kernfakten
- Wichtigster Faktor
- Ein konkretes Versprechen neben dem Code
- Regel
- Ein eigener Code je Standort oder Exponat
Quellen
Alle externen Angaben nachvollziehbar belegt.-
01
Ouhud QR – Verwaltung dynamischer QR-Codes Ouhud GmbH
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02
QR Code Standardization DENSO WAVE