Fachwissen für digitale Entscheidungen
Was ist die Schweizer QR-Rechnung?
Kurzantwort
Was drinsteht
Der Swiss QR Code enthält die Angaben, die für die Zahlung nötig sind: IBAN des Empfängers, Betrag, Währung, Zahlungszweck und – falls verwendet – die Referenznummer zur automatischen Zuordnung des Zahlungseingangs.
Der Unterschied zur E-Rechnung
Das wird häufig verwechselt:
| QR-Rechnung | E-Rechnung (EN 16931) | |
|---|---|---|
| Zweck | Zahlung auslösen | Rechnung maschinell verarbeiten |
| Inhalt | Zahlungsdaten | Positionen, Steuersätze, Mengen |
| Verarbeitung | Zahlungssoftware | Buchhaltungssystem |
| Ersetzt | Einzahlungsschein | Papier- und PDF-Rechnung |
Eine QR-Rechnung als PDF zu verschicken erfüllt keine E-Rechnungsanforderung im Sinne der europäischen Norm. Wer aus der Schweiz an deutsche Unternehmen fakturiert und dort steuerbare Leistungen erbringt, sollte das getrennt prüfen.
Seit wann
Die QR-Rechnung wurde 2020 eingeführt, die Übergangsfrist endete am 30. September 2022. Seit dem 1. Oktober 2022 werden rote und orange Einzahlungsscheine nicht mehr verarbeitet.
Praktischer Hinweis
Die Referenznummer (QR-Referenz oder Creditor Reference) ist der eigentliche Nutzen: Sie ordnet einen Zahlungseingang automatisch der offenen Rechnung zu. Wer sie weglässt, verschenkt genau die Automatisierung, für die es die QR-Rechnung gibt.
Kernfakten
- Gültig seit
- 1. Oktober 2022 ausschliesslich
- Zweck
- Zahlungsmittel, keine E-Rechnung
- Grösster Nutzen
- Automatische Zuordnung über die Referenznummer
Quellen
Alle externen Angaben nachvollziehbar belegt.-
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QR-bill – Swiss Payment Standards SIX Interbank Clearing AG