Frage Nachvollziehbar belegt

Fachwissen für digitale Entscheidungen

Welche Software brauchen Handwerksbetriebe?

Kurzantwort

Im Kern drei Dinge: Aufträge und Termine planen, Zeiten und Material auf der Baustelle erfassen, daraus Rechnungen erzeugen. Der entscheidende Punkt ist die mobile Erfassung – was nicht vor Ort eingegeben wird, wird abends nicht mehr nachgetragen und geht als Umsatz verloren.

Die drei Kernbereiche

Auftrag und Termin. Wer ist wann wo? Bei mehreren Kolonnen ist das der Engpass, an dem Zeit verloren geht.

Erfassung vor Ort. Zeiten, Material, Fotos, Unterschrift. Muss auf dem Handy funktionieren, mit Handschuhen und ohne Netz.

Rechnung. Aus den erfassten Daten, ohne Abtippen.

Warum die mobile Erfassung entscheidend ist

Alles, was auf einem Zettel notiert und abends übertragen werden soll, wird lückenhaft übertragen. Diese Lücken sind nicht abgerechnete Leistung – also direkt entgangener Umsatz.

Eine App, die auf der Baustelle in dreissig Sekunden bedienbar ist, bringt mehr als jede ausgefeilte Auswertung im Büro.

Was oft fehlt

  • Offline-Fähigkeit. Im Keller oder Rohbau gibt es kein Netz.
  • Fotodokumentation mit Zuordnung zum Auftrag – erspart Diskussionen.
  • Nachtragsverwaltung. Zusätzliche Leistungen dokumentieren, solange man noch vor Ort ist.

Standard oder individuell

Für die meisten Betriebe gibt es passende Branchenlösungen. Individuelle Entwicklung wird interessant, wenn Sie ein Gewerk mit ungewöhnlichen Abläufen haben, mehrere Standorte koordinieren oder eine bestehende Warenwirtschaft anbinden müssen, für die es keine Schnittstelle gibt.

Kernfakten

Wichtigster Punkt
Erfassung vor Ort auf dem Handy
Voraussetzung
Funktioniert auch ohne Netz

Quellen

Alle externen Angaben nachvollziehbar belegt.
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