Fachwissen für digitale Entscheidungen
Was gehört zu einer guten Übergabe?
Kurzantwort
Die Liste
1. Repository-Zugang
Nicht erst bei der Übergabe – am besten von Tag eins mit Lesezugriff.
2. Betriebsdokumentation
Wie wird ausgeliefert? Welche Abhängigkeiten gibt es? Wie sieht ein Backup aus, wie eine Rücksicherung? Was muss regelmässig aktualisiert werden?
3. Zugangsdaten in Ihrem Besitz
Domain, Hosting-Konto, Zertifikate, Dienstkonten. Auf Ihre Firma registriert, auch wenn der Dienstleister sie verwaltet.
4. Umgebungsbeschreibung
Welche Servereinstellungen, welche Versionen, welche Umgebungsvariablen. Ohne das lässt sich das System nirgends sonst aufsetzen.
5. Schulung
Für die Nutzer, nicht für die IT. Am besten kurz und am echten System, nicht als Präsentation.
Was zusätzlich hilft
Eine Aufzeichnung der Schulung. Neue Mitarbeitende können sie später ansehen – das spart über Jahre mehr Zeit als jedes Handbuch.
Woran man eine schlechte Übergabe erkennt
Sie besteht aus einer ZIP-Datei und einer E-Mail. Wenn nach der Übergabe niemand ausser dem Dienstleister das System starten kann, war es keine.
Kernfakten
- Fünf Bestandteile
- Code, Betriebsdoku, Zugänge, Umgebung, Schulung
- Woran man Scheitern erkennt
- Nur der Dienstleister kann das System starten