Fachwissen für digitale Entscheidungen
Wie bindet man die E-Rechnung an die Warenwirtschaft an?
Kurzantwort
Der technische Ablauf
- Auftrag in der Warenwirtschaft
- Lieferung und Fakturierung wie bisher
- Schnittstelle erzeugt die E-Rechnung im gewählten Format
- Validierung gegen die Norm
- Versand per E-Mail oder über ein Netzwerk
- Archivierung des strukturierten Originals
Wo es hakt
Stammdaten. Die Norm verlangt Angaben, die in gewachsenen Systemen oft fehlen oder unsauber sind:
- Vollständige Anschriften mit Ländercode
- Umsatzsteuer-Identifikationsnummern
- Eindeutige Steuerkategorien je Position
- Einheiten in einem genormten Schlüssel
- Leitweg-ID bei öffentlichen Auftraggebern
Die erste Validierung deckt all das auf einmal auf. Das ist unangenehm, aber nützlich.
Freitextpositionen. „Diverses laut Absprache" lässt sich nicht sauber abbilden. Wer viel mit Freitext arbeitet, braucht zuerst einen Leistungskatalog.
Was man sich sparen kann
Ein Austausch der Warenwirtschaft, nur um E-Rechnungen zu erzeugen. In den meisten Fällen genügt eine vorgeschaltete Schnittstelle, die aus den vorhandenen Daten das Format erzeugt.
Reihenfolge
Erst Stammdaten bereinigen, dann Schnittstelle bauen. Umgekehrt baut man eine Schnittstelle, die zuverlässig fehlerhafte Rechnungen erzeugt.
Kernfakten
- Eigentlicher Aufwand
- Stammdaten, nicht die Formaterzeugung
- Reihenfolge
- Erst bereinigen, dann anbinden
- Selten nötig
- Austausch der Warenwirtschaft
Quellen
Alle externen Angaben nachvollziehbar belegt.-
01
Fragen und Antworten zur obligatorischen E-Rechnung ab 1. Januar 2025 Bundesministerium der Finanzen
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02
§ 14 UStG – Ausstellung von Rechnungen Bundesministerium der Justiz
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03
Ouhud E-Rechnung Ouhud GmbH